Jugendfeuerwehr Archiv

Liebe Jugendwarte, Kommandanten und Stellvertreter!

 

Auch in diesem Jahr bitte ich Euch, liebe Jugendwarte, die Jahresstatistik Eurer Jugendfeuerwehr zu erstellen.

In der Anlage findet Ihr eine entsprechende Excel-Datei.

Bei manchen Zellen sind Kommentare hinterlegt welche Euch das Ausfüllen erleichtern sollen.

Alle Jahresstatistiken werden von mir auf Landkreisebene zusammengefasst und sind termingebunden an die Jugendfeuerwehr Oberbayern weiterzureichen.

Ich bitte Euch daher eindringlich den Termin einzuhalten. Die Kommandanten und Stellvertreter bitte ich um entsprechende Unterstützung.

Schon heute bitte ich Euch den Termin der nächsten

Jugendwart-Dienstversammlung am Montag 7.März 2005 in Sauerlach zu notieren.

Eine gesonderte Einladung mit Tagesordnung folgt dann im Februar

 

 

 

48 Jugendliche des Landkreises München nehmen die Einladung von Innenminister, Hr. Otto Schilly, zum Besuch des Parlaments in Berlin an

Bei strahlendem Sonnenschein begann unsere Reise am Donnerstag 2.September in München, nachdem wir, die Jugendlichen der Feuerwehren Aschheim, Helfendorf, Hochbrück, Höhenkirchen, Kirchheim und Unterbiberg, in den Zug eingestiegen waren. Mit Spaß und guter Laune wurde die knapp 7stündige Fahrt gemeistert und erste Kontakte mit Jugendfeuerwehren aus anderen

 

Bundesländern geknüpft. Diese waren ebenfalls nach Berlin gekommen um an den Feiern zum 40sten Jahrestag der Deutschen Jugendfeuerwehr teilzunehmen der Zeitgleich ebenfalls in Berlin stattfand. Wir nahmen daran natürlich auch teil und verbanden unsere Einladung mit diesem Jubiläum.

Am nächsten Morgen besuchten wir das Gebäude in dem unsere Gesetze diskutiert und wichtige politische Entscheidungen getroffen werden. Das Parlament. Uns wurde von einem fachkundigen Mitarbeiter alles erklärt. Was unsere Volksvertreter dort machen, aber auch viel was das Gebäude betrifft und warum dort das Parlament ist. Anschließend hatten wir die Gelegenheit uns mit Mitarbeitern unseres Innenministers zu unterhalten.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Bundestagskantine war für uns Stadtbesichtigung angesagt. Jeder konnte, zusammen mit unseren jeweiligen Betreuern aus unseren Wehren, nach freier Wahl Sehenswürdigkeiten der Stadt ansehen.

Am nächsten Vormittag ging es zu den offiziellen Veranstaltungen der Berliner Feuerwehr bei denen wir uns einen Einblick in deren Arbeit und Ausrüstung machen konnten. Natürlich waren auch viele Einsatzübungen zu bestaunen. Diese gaben uns einen kleinen Überblick in die Arbeit der Berliner Feuerwehr, aber auch einen Einblick in die Jugendfeuerwehr von Berlin. Am Abend gab es auch ein Konzert von Oli P., Ben und Ayman welches auch sehr gut besucht wurde. Nicht nur von uns, sondern auch von den Jugendlichen anderer Bundesländer und der Berliner Bevölkerung.

Bevor wir am Sonntag 5.September dann unsere Heimreise antraten hatten wir alle die Möglichkeit uns noch die Stadt selbst anzusehen und sind der Meinung:

Berlin ist eine Reise wert.

Schade, dass diese Fahrt so kurz war denn es gäbe noch sehr viel zu sehen und zu erleben.

 

Die Partnerschaft zwischen dem Landkreis München und den polnischen Landkreisen Wieliczka und Krakau zeigt sich auch bei der Jugendfeuerwehr.

Nach dem Besuch zweier polnischer Jugendgruppen im vergangenen Jahr, reisten nun deutsche Jugendliche aus unserem Landkreis in das neue EU-Land.

Auf Einladung des Landkreises Wieliczka reisten 14 Jugendliche und Betreuer von 8. bis 12.September nach Polen. Neben einem umfassenden kulturellen Programm mit Besichtung des Salzbergwerks in Wieliczka, der historischen Altstadt von Krakau sowie dem Schloß Wawel wurde intensiv der Kontakt zu den polnischen Feuerwehrleuten gepflegt. Beim Besuch des Landratsamtes, dreier Freiwilligen Feuerwehren und ein einer staatlichen Feuerwehrwache konnten sich die Besucher einen Überblick über das polnische Feuerlöschwesen machen. Anders als in Deutschland, wo die Aufgabe des Brandschutzes bei der Kommune liegt, sorgen in unserem östlichen Nachbarland vorwiegend staatliche Berufsfeuerwehren für die Sicherheit. Freiwillige Feuerwehren ergänzen diese mit sehr viel Eigeninitiative und wenig finanziellen Mitteln. Beim Besuch der Feuerwehr in der Ortschaft Wola Batorska wurden die deutschen Gäste durch eine altes, ausrangiertes, österreichisches Löschfahrzeug begrüßt und mit einem Lobgesang der Jugendfeuerwehr auf den Heiligen Florian verabschiedet. Dass die Jugend der Feuerwehr Wola Batorska neben ihrem musikalischen Talent auch das Feuerwehrhandwerk beherrscht, bewiesen sie am Samstag. Sieben Jugendgruppen kämpften im Rahmen des internationalen CTIF-Wettbewerbs um die Plätze dieses Jugendfeuerwehrwettkampfs. Dort mussten sich die Jugendlichen aus dem Münchner Landkreis nur knapp gegen eben diese geschlagen geben. Voller stolz konnte Urs Golle als Gruppenführer den Pokal für den 2.Platz aus den Händen von Landrat Adam KocioSek entgegennehmen. Die Mannschaft bestehend aus Jugendlichen der Feuerwehren Gräfelfing (Ramona und Michael Bliemel, Bettina Regensburger, Simon Fischer, Tristan Trauner), der Feuerwehr Pullach (Florian Horak, Sebastian Westenthanner, Urs Golle) und dem Neurieder Markus Merk war sichtlich von Ihrem Erfolg überrascht. Am Samstagabend folgte nach der großen Grillparty und der Open-Air-Disco der traurige Abschied von den polnischen Freunden. „Da fahren wir wieder her!“ so der Tenor von uns allen.

Nächstes Jahr wurde die Kreisjugendfeuerwehr bereits in den Landkreis Krakau geladen.

Termin hierzu wird vorraussichtlich 31.August bis 4.September 2005 sein.

Nach den absolut positiven Erfahrungen in diesem Jahr müssen wir dort auf jeden Fall mit mindestens zwei Mannschaften zum Wettkampf antreten.

Durch die rechtzeitige Bekanntgabe des Termins ist es sicherlich leichter als in diesem Jahr dies zu realisieren

Bedanken möchte ich mich auf diesem Weg auch bei den Betreuern welche mit mir die Reise begleitet und vorbereitet haben:

Gerhard Regensburger und Florian Renner (FF Gräfelfing) und Franz Fischer(FF Kirchheim).

Für die Vorbereitung auf den CTIF-Wettbewerb ein großes Danke an Hans Horak von der FF Pullach.

Mit bestem Gruß

Thomas Wurzer

Kreisbrandmeister

Jugendfeuerwehren meistern geschickt Aufgaben

Die Jugendfeuerwehr Kirchheim feierte am 4. Juni ihr 15-jähriges Bestehen. Dazu eingeladen waren die Jugendfeuerwehren aus Aschheim, Dornach, Heimstetten, sowie die Jugendgruppe der Wasserwacht Feldkirchen.

Auch zwei österreichische Feuerwehrjugendgruppen aus Gaisfeld und Mooskirchen nahmen am Spaßwettkampf teil. Die etwa 80 Jugendlichen mussten auf 12 Stationen im Ortsbereich von Kirchheim ihr Können und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Die Aufgaben wie Bobbycar- Rennen, Krankentragen- Hindernisparcour oder Fragebögen zum Feuerwehralltag forderten von den Jugendfeuerwehrlern einiges an Leistung ab. Bei der anschließenden Siegerehrung im Gerätehaus konnte die Jugendfeuerwehr aus Gaisfeld den goldenen Feuermelder für den ersten Platz entgegen nehmen. Ihr folgten die Jugend der Wasserwacht und die Jugendfeuerwehr Heimstetten. Als Ehrengäste konnte von der Kreisbrandinspektion Erwin Ettl, Ludwig Etzelsberger und Thomas Wurzer begrüßt werden. Auch Bürgermeister Heinz Hilger, Ehrenkommandant Hans Hausladen, aus Österreich Abschnittsbrandinspektor Ewald Raudner, sowie die Kommandanten aus den benachbarten Feuerwehren waren zum Jugendfest gekommen. Die Festredner lobten vor allem das Engagement der Mitglieder der Jugendfeuerwehren und freuten sich über dieses großartige gemeinsame Erlebnis. Mit Tauziehen zwischen den Jugendlichen und den Erwachsenen und anschließendem Grillen fand das Fest seinen Ausklang.

      

Die Jugendfeuerwehr Aschheim meistert gerade die Aufgabe, die Tischtennisbälle mit einem Spreizer aufzunehmen und in einen Karton zu legen.

 

Die Jugendfeuerwehr Mooskirchen bringt Wasser in kurzen Schlauchstücken über die Hindernisse zum  Ziel.

 

Die Siegergruppen umrahmt von den Ehrengästen

v.l.n.r. Kreisbrandmeister Ludwig Etzelsberger, Ehrenkommandant Hans Hausladen, Bürgermeister Heinz Hilger, Jugendwart Franz Fischer, Kreisbrandmeister Thomas Wurzer, Kreisbrandinspektor Erwin Ettl, Jugendfeuerwehr Heimstetten (3. Platz), Jugendfeuerwehr Gaisfeld (1. Platz), Jugend der Wasserwacht Feldkirchen (2. Platz), stv. Jugendwart Florian Grabler

 

 

Oberbayerischer Bezirksentscheid im Bundeswettbewerb der DJF

Am 7. Mai fand in Altenerding im Landkreis Erding der diesjährige Entscheid im Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr für den Bezirk Oberbayern statt. Zu diesem traten insgesamt 16 Mannschaften an. Aus dem Landkreis München nahmen daran die Jugendgruppen der Feuerwehren teil, die im vergangenen Herbst beim Entscheid auf Landkreisebene die vorderen drei Plätze belegt hatten. Dies waren heuer die Jugendfeuerwehren aus Dornach, Planegg und Pullach im Isartal, welche unter den aufmerksamen Blicken unseres Kreisbrandrates Josef Vielhuber und des Kreisjugendwartes Kreisbrandmeister Thomas Wurzer ihr Bestes gaben.

Beim Bundeswettbewerb messen sich die Jugendlichen der verschiedenen Feuerwehren im freundschaftlichen Wettkampf in zwei Teilen. Der A-Teil stellt einen Löschangriff einer Gruppe, das heißt neun Personen, unter Vornahme von drei C-Strahlrohren dar, bei dem verschiedene Hindernisse wie zum Beispiel ein Wassergraben, eine Leiterwand oder ein Kriechtunnel gemeistert werden müssen. Dies muss zwar innerhalb einer bestimmten Zeitvorgabe geschehen, jedoch liegt das Augenmerk vorrangig auf sauberem Arbeiten. Der B-Teil ist ein Staffellauf, bei welchem ebenfalls neun Jugendliche antreten und innerhalb einer vom Altersdurchschnitt abhängigen Sollzeit 400 Meter zurücklegen müssen. Hierbei sind verschiedene Aufgaben zu absolvieren, wie etwa das Aufrollen eines 15 Meter langen C-Schlauches, Anlegen eines Knotens an einem C-Strahlrohr oder das Werfen eines Leinenbeutels in ein eng begrenztes Ziel.

           

Da es dabei auf einen möglichst schnellen Lauf ankommt, stellt sich hier erfahrungsgemäß heraus, wer am Ende die Nase vorn hat. Leider regnete es fast den ganzen Tag, was es den Wettkampfteilnehmern nicht gerade leichter machte. Geschützt waren nur die Zuschauer und die wartenden Mannschaften, welche unter der Stadiontribühne vor dem Regen Zuflucht suchen konnten. Dadurch ließen sich die Jugendlichen aber den Spaß nicht verderben, und zeigten allesamt trotz der widrigen Umstände hervorragende Leistungen.

    

Am Ende standen dann die Jugendgruppen Heldenstein-Lauterbach 2, Oberneukirchen 1, Oberneukirchen 2 und Weidenbach als die besten vier Mannschaften fest. Unsere Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis München belegten dabei die Plätze neun (Dornach), zwölf (Pullach) und 15 (Planegg). Die ersten vier Mannschaften dürfen nun zum Landesentscheid nach Amberg in der Oberpfalz fahren, welcher im Rahmen des diesjährigen bayerischen Landes-Jugendfeuerwehrtages vom 26. - 28. Mai stattfindet.

Wir Jugendfeuerwehrler vom Landkreis München drücken ihnen dabei als Vertreter unseres Bezirks selbstverständlich fest die Daumen!

 

 

 

Jugendfeuerwehrwarte informieren sich über Suchtgefahren

Nachwuchsarbeit in der Feuerwehr bedeutet nicht nur Ausbildung in Technik und Taktik, vielmehr auch die Begleitung der Jugendlichen beim Erwachsenwerden in unserer Gesellschaft. Am Freitag 15.April informierten sich daher 28 Jugendwarte der Freiwilligen Feuerwehren über die Suchtgefahren für Jugendliche und Erwachsene. Thomas Krug, Jugendbeauftragter des Landkreises München, schilderte in der Feuerwehr-Kreisausbildungsstätte in Haar beeindruckend die wachsende Zahl an gefährdeten und bereits süchtigen Jugendlichen. „Sucht“ ist zugleich „Flucht“ aus der Realität bei der vermeintlich die Sorgen des Alltags verschwinden. Das Einstiegsalter bei klassischen Drogen wie Alkohol und Nikotin wird immer geringer, die Anzahl der Betroffenen wächst, relativ neue „Süchte“ wie z.B. stundenlanges Surfen im Internet sind stark im Kommen. Sehr positiv, so Krug, wirkt sich auf die Jugendlichen ein feste Integration in einem Verein oder Organisation aus. Verantwortung zu übernehmen und sich gebraucht fühlen, dies stärkt das Selbstbewusstsein und mindert die die Suchtgefahr erheblich.

„Offensichtliche Drogen- & Suchtprobleme gibt es den Jugendfeuerwehren Gott sei Dank nicht, aber es wäre blauäugig zu glauben dass niemand gefährdet ist“ so Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Wurzer, „die Fortbildungsveranstaltung soll daher die Jugendwarte sensibilisieren“.

 

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Reise nach Polen

Wie seit langer Zeit geplant, startete die Kreisjugendfeuerwehr München-Land letzte Woche zu einer gemeinsamen Reise.

Auf Einladung des Landkreises Krakau reisten 35 Jugendliche und Betreuer von 31.August bis 04.September nach Polen. Neben einem umfassenden Programm mit Besichtung der historischen Altstadt von Krakau sowie dem Schloss Wawel, des Salzbergwerks in Wieliczka und des Konzentrationslagers Auschwitz/Birkenau, wurde intensiv der Kontakt zu den polnischen Feuerwehrleuten gepflegt. Beim Besuch des Landratsamtes, einer freiwilligen und einer Berufsfeuerwehr konnten wir uns einen Überblick über das polnische Feuerlöschwesen verschaffen

Im Mittelpunkt der Reise stand am Samstag ein Feuerwehrwettkampf nach polnischen Richtlinien an dem 33 (18 männliche und 15 weibliche) polnische und unsere drei bayerischen Mannschaften teilnahmen. Die Münchner Gruppen traten gemischt - Mädchen und Jungen- an und wurden als männliche Mannschaft gewertet. Die gemeinsame Wettkampfgruppe der Jugendfeuerwehr Aschheim und Kirchheim erreicht dabei Platz 13. Dicht gefolgt von der JF Dornach (Platz 15) und JF Gräfelfing (Platz 17). Für die erste Teilnahme an diesem für die deutschen Gruppen völlig neuen Wettkampf ein sehr gutes Ergebnis.

  

Am Samstagabend folgte nach dem gemeinsamen Disco-Abend der traurige Abschied von den neuen polnischen Freunden und vor allem Freundinnen. So mancher der männlichen Jugendlichen, zum Teil mit Lederhosen gekleidet, hatte besonderen Gefallen an der ein oder anderen jungen Dame gefunden.

„Da fahren wir wieder her!“ so der Tenor der Jugendlichen aus den vier Feuerwehren die allesamt 5 Tage wirklich Super-Gaudi hatten.

Jugendliche aus Polen werden nun zum Gegenbesuch am Kreisjugendfeuerwehrtag des Landkreises München im Oktober 2006 erwartet.

Dann gibt es ein Wiedersehen.

Großer Dank gilt den mich begleitenden Betreuern insbesondere auch für die Vorbereitungen zum Wettkampf:

Günther Pinkenburg, Andreas Meier  FF Aschheim

Martin Pecher, Markus Bretschneider   FF Dornac

Markus Stadler, Walter Thiel  FF Gräfelfing

Franz Fischer, FF Kirchheim