Jugendfeuerwehr aktuell


Oberbayerischer Bezirksentscheid im Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr in Aschheim
Zum ersten Mal überhaupt fand der jährliche oberbayerische Bezirksentscheid im Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr im Landkreis München statt. So fanden sich am vergangenen Samstag 14 Jugendgruppen aus ganz Oberbayern im Aschheimer Sportpark ein, um die vier besten Mannschaften aus ihrer Mitte zu ermitteln.

13. Kreisjugendfeuerwehrtag in Unterschleißheim
Am Samstag, den 10. Oktober, fand in Unterschleißheim der 13. Kreisjugendfeuerwehrtag des Landkreises München statt. Die Jugendgruppen der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises machten sich daher am Samstagvormittag auf den Weg in den Münchner Norden.
Verabschiedung von Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Wurzer
Nachexakt sechs Jahren Tätigkeit wurde Kreisbrandmeister und Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Wurzer am Abend des 31. Juli 2009 in würdigem Rahmen aus seinem Amt verabschiedet. Knapp die Hälfte aller Jugendfeuerwehren des Landkreises München mit einer Abordnung sowie fast alle Mitglieder der
13. Kreisjugendfeuerwehrtag in Unterschleißheim
Am Samstag, den 10. Oktober, fand in
Unterschleißheim der 13. Kreisjugendfeuerwehrtag des Landkreises München statt.
Die Jugendgruppen der Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises machten sich daher
am Samstagvormittag auf den Weg in den Münchner Norden.
Dort angekommen stand zunächst der Jugendwissenstest auf dem Programm. Dies ist
eine theoretische Prüfung, mit jährlich wechselnden Themen und verschiedenen
Leistungsstufen, welche die Jugendlichen anhand eines Fragebogens zu bewältigen
haben. Thema in diesem Jahr waren Aufbau und Organisation der Feuerwehr.
Im Anschluss daran gingen dann die Jugendgruppen, die am Kreisentscheid im Bundeswettbewerb
der Deutschen Jugendfeuerwehr am Nachmittag teilnahmen, hinaus auf das
Wettkampfgelände am Sportpark, um sich vorzubereiten und noch einmal zu
trainieren. In diesem Jahr nahmen neben sieben aus dem Landkreis München auch
vier Jugendgruppen aus den polnischen Partnerlandkreisen Krakau und Wieliczka
daran teil.
Beim Bundeswettbewerb messen sich die Jugendlichen der
verschiedenen Feuerwehren im freundschaftlichen Wettkampf in zwei Teilen. Der
A-Teil stellt einen Löschangriff einer Gruppe, das heißt neun Personen, unter
Vornahme von drei C-Strahlrohren dar, bei dem verschiedene Hindernisse wie etwa
ein Wassergraben, eine Leiterwand oder ein Kriechtunnel gemeistert werden
müssen. Das Augenmerk liegt hierbei vorrangig auf sauberem Arbeiten.
Der B-Teil ist ein Staffellauf, bei welchem ebenfalls neun Jugendliche antreten
und innerhalb einer vom Altersdurchschnitt abhängigen Sollzeit 400 Meter
zurücklegen müssen. Es sind dabei verschiedene Aufgaben zu absolvieren, wie zum
Beispiel das Aufrollen eines 15 Meter langen C-Schlauches, das Anlegen eines
Knotens an einem C-Strahlrohr oder das Werfen eines Leinenbeutels in ein eng
begrenztes Ziel. Da es dabei auf einen möglichst schnellen Lauf ankommt, stellt
sich hier erfahrungsgemäß heraus, wer am Ende die Nase vorn hat.
Nach der offiziellen Eröffnung durch Kreisbrandrat Josef Vielhuber, begannen die Mannschaften bei noch stabilem Wetter den diesjährigen Kreisentscheid und zeigten dem anwesenden Publikum sehr gute Leistungen im Löschaufbau. Pünktlich zum B-Teil begann es dann heftig zu regnen, sodass die Laufbahn zunächst mit Wasserschiebern zumindest vom meisten Wasser befreit werden musste. Bei nach wie vor anhaltendem Regen lieferten sich die Wettbewerbsmannschaften anschließend einen spannenden Wettkampf um die schnellste und nach Möglichkeit fehlerfreie Zeit im Staffellauf (B-Teil). Und es blieb bis zur Siegerehrung spannend.

Umso größer war dann die Freude, als die Ergebnisse bekannt gegeben wurden: Mit 1.414 Punkten holte sich die Jugendfeuerwehr aus Aschheim Platz 1 und verteidigte damit ihren Titel vom Vorjahr erfolgreich. Auf Platz 2 folgte die Jugendfeuerwehr Taufkirchen mit 1.389 Punkten, die Jugendgruppe Wieliczka 1 (Polen) belegt Platz 3 (1.366 Punkte).

Im Rahmen des Kreisjugendfeuerwehrtages wurden in diesem Jahr zudem Mario Kuberek (FF Planegg) für 5 Jahre und Manfred Hicker (FF Garching) für 15 Jahre Jugendwart in ihrer Wehr geehrt. Hicker wurde zudem für sein langjähriges Wirken mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Bayern in Silber ausgezeichnet.
Verabschiedung von Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Wurzer
Nach exakt sechs Jahren Tätigkeit wurde Kreisbrandmeister und Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Wurzer am Abend des 31. Juli 2009 in würdigem Rahmen aus seinem Amt verabschiedet. Knapp die Hälfte aller Jugendfeuerwehren des Landkreises München mit einer Abordnung sowie fast alle Mitglieder der Kreisbrandinspektion und des Fachbereichs 9 (Jugendarbeit) kamen zu einer Überraschungsveranstaltung am Feuerwehrgerätehaus in Aschheim mit offizieller Verabschiedung und anschließendem gemeinsamen Grillen.
Wurzer war seit dem 1. August 2003 Mitgliedder Kreisbrandinspektion München und Ansprechpartner für die Jugendwarte in allen Fragen rund um die Jugendarbeit in den Feuerwehren des Landkreises. Er sah sich immer als „Dienstleister“ für die Jugendwarte und nicht wenige nahmen im Laufe seiner Amtszeit seinen Rat oder seine Hilfe gerne an. Seine „Jugendfeuerwehrkarriere“ begann Wurzer als Helfer in der 1991 neu gegründeten Aschheimer Jugendfeuerwehr. Ab 1993 bis Ende 2002 war er dann selbst hauptverantwortlicher Jugendwart in Aschheim. 2003 folgte er schließlich KBM Peter Heizer im Amt des Kreisjugendfeuerwehrwartes des Landkreises München.
Thomas Wurzer war stets mit vollem Einsatz und Herzblut bei der Sache und so war es nur logisch, dass es während seiner Amtsperiode viele Höhepunkte zu verzeichnen gab: So wurde etwa ein reger Austausch mit Jugendfeuerwehren aus den polnischen Landkreisen Krakau und Wieliczka etabliert, es fanden sechs Kreisjugendfeuerwehrtage sowie ein Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager unter seiner Leitung statt und in den letzten Monaten holte er sogar zum ersten Mal den oberbayerischen Bezirksentscheid im Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr in den Landkreis München, nach Aschheim. Nicht unerwähnt bleiben soll auch, dass Thomas Wurzer bereits 2001 mit der Ehrennadel der Jugendfeuerwehr Bayern ausgezeichnet und ihm 2009 sogar die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber für seine Verdienste um die Jugendfeuerwehren in Bayern beziehungsweise Deutschland verliehen wurde.
Fest steht, dass mit dem beruflich und familiär bedingten Ausscheiden Wurzers die Feuerwehr- und vor allem Jugendfeuerwehrarbeit im Landkreis München einen großen Verlust erlitten hat! Thomas, wir werden Dich und Deine Arbeit immer in bester Erinnerung behalten!
Ein Nachfolger als Kreisjugendfeuerwehrwart wurde bis dato noch nicht bestimmt. Bis 31.12. 2009 übernimmt Kreisbrandmeister Mario Rosina das Amt kommissarisch.
3. Abnahme der „Jugendflamme“
Am Samstag, den 21. März war es wieder einmal soweit. Bereits zum dritten Mal nach 2004 und 2006 unterzogen sich die Angehörigen der Jugendfeuerwehren aus Aschheim, Dornach und Kirchheim gemeinsam der Abnahme der „Jugendflamme“, die für einige die erste „Feuerwehrprüfung“ in ihrer Feuerwehrlaufbahn war.
Die „Jugendflamme“ ist ein in Deutschland noch recht junges Leistungsabzeichen, das in drei Stufen mit steigenden Anforderungen abgelegt werden kann. Für die erste Stufe mussten die Jugendlichen Aufgaben aus den verschiedensten Bereichen absolvieren: drei von fünf feuerwehrtypischen Knoten zeigen, einen qualifizierten Notruf nach einem angenommenen Schadensereignis mit den wichtigsten Daten absetzen, drei von zehn Fragen aus den Bereichen „Meine Feuerwehr“ und „Feuerwehrallgemeinwissen“ beantworten und eine feuerwehrtechnische Aufgabe truppweise, das heißt zu zweit, meistern und erklären. Dies waren zum Beispiel die Inbetriebnahme eines Unterflurhydranten, die Vornahme eines C-Rohres oder das Aufstellen eines Scheinwerfers mit Stativ.
Für die Stufe 2 wurden die Knoten nunmehr auf Zeit abgenommen, Kenntnisse zum Thema „Fahrzeugkunde“ waren nachzuweisen und auch die feuerwehrtechnischen Aufgaben wurden anspruchsvoller. So galt es beispielsweise die verschiedenen bei den Feuerwehren vorhandenen Funkgeräte sowie die Inbetriebnahme eines Feuerlöschers zu erklären und eine Saugleitung zur Entnahme von Wasser aus öffentlichen Gewässern gemeinschaftlich zu kuppeln. Als Aufgabe aus dem Bereich „Sport und Spiel“ war unter Zuhilfenahme von verschiedenen Geräten der Feuerwehr aus einem „Trümmerfeld“ eine Kübelspritze zu bergen, ohne dieses jedoch zu betreten.
Geprüft wurden die Jugendlichen dabei von Kreisjugendfeuerwehrwart KBM Thomas Wurzer, vom Fachbereichsleiter Wettbewerbe des Kreisjugendfeuerwehrverbandes KBM Mario Rosina und von den jeweiligen Jugendwarten und Ausbildungshelfern.
Als fünfter und letzter Teil wartet jetzt noch eine Aufgabe aus einem sozialen Bereich auf die Jugendlichen. Dies kann zum Beispiel die Teilnahme an einer Flurreinigungsaktion, das Ablegen eines Rettungsschwimmerkurses oder Besuch bei einer anderen Hilfsorganisation sein.
Sodann bekommt jeder Jugendliche seine verdiente Urkunde. Das eigentliche Abzeichen wurde bereits am Samstag durch den Kreisjugendfeuerwehrwart an alle drei Jugendgruppen verliehen. Und dieses dürfen die Jugendfeuerwehrler von nun an mit Stolz an ihrer blauen Uniform tragen.
Für alle Beteiligten bestätigte sich wieder einmal: die „Jugendflamme“ ist eine sinnvolle Ergänzung zu der Ausbildung in den Jugendgruppen der Feuerwehren, gerade weil auch einmal Gebiete „geübt“ und geprüft werden, die bis dato in den Feuerwehren so nicht auf dem Stundenplan standen. Bei den Jugendfeuerwehren Aschheim, Dornach und Kirchheim jedenfalls ist die „Jugendflamme“ längst zu einem festen Bestandteil der Ausbildung geworden.
Oberbayerischer Bezirksentscheid im Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr in Aschheim
Zum ersten Mal überhaupt fand der jährliche oberbayerische Bezirksentscheid im Bundeswettbewerb der Deutschen Jugendfeuerwehr im Landkreis München statt. So fanden sich am vergangenen Samstag 14 Jugendgruppen aus ganz Oberbayern im Aschheimer Sportpark ein, um die vier besten Mannschaften aus ihrer Mitte zu ermitteln. Die Aschheimer und Garchinger Jugendfeuerwehren hatten sich aufgrund ihres 1. bzw. 2. Platzes beim letztjährigen Kreisentscheid ebenfalls qualifiziert.

Beim Bundeswettbewerb messen sich die Jugendlichen der verschiedenen Feuerwehren im freundschaftlichen Wettkampf in zwei Teilen. Der A-Teil stellt einen Löschangriff einer Gruppe, das heißt neun Personen, dar, bei dem verschiedene Hindernisse wie etwa eine Leiterwand oder ein Kriechtunnel gemeistert werden müssen. Dies muss zwar innerhalb einer bestimmten Zeitvorgabe geschehen, jedoch liegt das Augenmerk vorrangig auf sauberem Arbeiten. Der B-Teil ist ein Staffellauf, bei welchem ebenfalls neun Jugendliche antreten und innerhalb einer vom Altersdurchschnitt abhängigen Sollzeit 400 Meter zurücklegen müssen. Hierbei sind zudem verschiedene feuerwehrtechnische Aufgaben zu absolvieren. Da es dabei auf einen möglichst schnellen Lauf ankommt, stellt sich hier erfahrungsgemäß heraus, wer am Ende die Nase vorn hat.

Nach
abschließendem Training beider Teile am Vormittag (bei strömendem Regen) wurde
der Bezirksentscheid um 13:30 Uhr durch Bezirksjugendfeuerwehrwart Franz Waltl
eröffnet. Und da nun auch die Verbindungen des Aschheimer Bürgermeisters und
Schirmherren Helmut J. Englmann zu Petrus Wirkung zeigten, durften sich alle Teilnehmer, Betreuer und Zuschauer
auf einen bis zuletzt spannenden Wettkampf bei schönstem Wetter freuen.
Schon während des Entscheides selbst war festzustellen, dass die meisten
Mannschaften leistungsmäßig nah bei einander lagen. Die Siegerehrung wurde
daher mit großer Spannung erwartet. Gegen 16:30 Uhr konnte die
Wettbewerbsleitung dann die Ergebnisse verkünden, welche die vermuteten knappen
Punkteabstände bestätigte.

Es siegte
die Jugendgruppe Heldenstein 2 vor dem Vorjahressieger und amtierenden
deutschen Meister, der JF Oberneukirchen 1. Die Jugendgruppe Heldenstein 1
belegte Platz 3 (alle drei aus dem Landkreis Mühldorf a. Inn). Die Vertreter des Landkreises München belegten
nach respektablen Leistungen Platz 6 (JF Aschheim) bzw. Platz 7 (JF Garching). Die
ersten vier Mannschaften fahren nun zum Landesentscheid nach Freyung (Lkr. Freyung-Grafenau),
welcher im Rahmen des diesjährigen bayerischen Landes-Jugendfeuerwehrtages vom 10.
- 13. Juni stattfindet.
Neben dem Wettbewerbsgeschehen selbst konnte sich aber auch das Rahmenprogramm
sehen lassen. Die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Aschheim sorgten mit
Kaltgetränken sowie belegten Semmeln, Kaffe und Kuchen für das leibliche Wohl der
Teilnehmer und Zuschauer – unter anderem Landrätin Johanna Rumschöttel - und es
gab eine Fahrzeugschau sowie Vorführungen der Aschheimer Rettungshundestaffel.
Unser Kreisjugendfeuerwehrwart im Landkreis München, Kreisbrandmeister Thomas Wurzer erhielt im Rahmen der Veranstaltung für seine Leistungen um die Deutsche Jugendfeuerwehr die Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehr in Silber. Hierzu gratulieren ihm die Jugendfeuerwehren des Landkreises München herzlichst.