Rettungsgassenblockierer erhalten Fahrverbot

Mit einer Geldbuße von 240 Euro, 2 Punkten in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot belegt wurden 17 Fahrzeugführer wegen Blockierung der Rettungsgasse. Bei einem Unfall auf der A7 am Kirchheimer Dreieck (nicht das Kirchheim im Landkreis München) am 20. Juni 2018 wurde ein 80-jähriger Autofahrer schwer verletzt. Die zuständige Autobahnpolizei hat die 17 Fahrzeugführer ausfindig gemacht und angezeigt. Sie müssen jetzt mit den o.g. Sanktionen rechnen.
Weitere acht Fahrzeugführer müssen eine Geldbuße von jeweils 75 Euro bezahlen, weil sie auf dem Seiten- oder Pannenstreifen gefahren sind. Der Fahrer eines Klein-LKW hat bei der Vorbeifahrt mit dem Handy den Unfall gefilmt, er musste eine Sicherheitsleistung von 230 Euro hinterlegen, außerdem musste er vor den Polizeibeamten den Film löschen.

Innenminister Herrmann bei der Vorstellung der Rettungsgassen-Informationskampagne

Die originale Pressemeldung des Polizeipräsidiums Osthessen finden Sie hier.