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Atemschutz: Neue Kennzeichnung für Pressluftflaschen nicht nötig – Teil 2

Wir halten an unserer Meinung fest und neuerdings ist auch der Deutsche Feuerwehrverband dieser Meinung: Vorerst können die Feuerwehren auf die Kennzeichnung ihrer Atemluftflaschen nach CLP-VO verzichten. Bei der Anschaffung neuer Flaschen empfehlen wir jedoch „ab Werk“ die Anbringung entsprechender Kennzeichnungen, die bei CFK-Flaschen einlaminiert werden muss. Die Feuerwehr selbst, auch die Atemschutzwerkstatt, kann und darf eine solche Veränderung nicht vornehmen. Auch vom eigenmächtigen Druck und Anbringen entsprechender Aufkleber raten wir ab!
Bei Stahlflaschen kann die Kennzeichnung bei großen Arbeiten an der Flasche, beispielsweise im Rahmen einer neuen Lackierung oder des Flaschen-TÜVs mit erledigt werden.
Überaus bemerkenswert finden wir, dass die praktikabelsten Hinweise zur CLP in den Feuerwehren nicht vom vfdb kommen, sondern vom Bundesamt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Eine solche Praxisnähe haben wir nicht erwartet.